Wasseraufbereitung

Die sichere Versorgung mit für den menschlichen Gebrauch geeingetem Wasser ist einer der Pfeiler unserer Zivilisation. Da Trinkwasser in Deutschland überwiegend aus Brunnen, Quellen und Ober- flächengewässern, wie Seen und Talsperren gewonnen wird, muss das gewonnene Wasser trotz der meist hohen Güte erst aufbereitet werden, bevor es den Normen entsprechend in das öffentliche Netz eingespeist werden kann.

Jedoch kann es während des Transports zum Verbraucher, besonders auf den letzten Metern, zu einer Verunreinigung mit Bakterien, Viren oder anderen Stoffen kommen. So wird bei- spielsweise empfohlen nach dem Hauswasseranschluss einen Wasserfilter zur Filterung von Sedimenten zu installieren, da es u.a. bei Bauarbeiten oder Leckagen am öffentlichen Trink- wasssernetz zum Eintrag von Sand kommen kann. Die weitere Aufbereitung des Wassers auf eigene Kosten ist bis heute nur wenig verbreitet.

Daran hat sich auch mit der in der novelierten Trinkwasserverordnung (TrinkwV) übertragenen Verantwortung zur Einhaltung der Vorschriften bzgl. der Wasserqualität auf Betreiber von Trinkwasser- versorgungsanlagen bisher nur wenig geändert.

Dabei macht eine erneute Aufbereitung des Trinkwassers in vielen Fällen durchaus Sinn.

Grundsätzlich kann eine erneute Wasseraufbereitung überall dort sinnvoll sein, wo Warmwasser über eine Installation bereit gestellt wird. Aufgrund von Biofilm oder suboptimalen Durchfluss sind ältere Installationen deutlich anfälliger für eine übermäßige Keimbelastung. Um die Bildung von Biofilm von Anfang an zu vermeiden, kann aber auch bei einer neuen Installation eine erneute Aufbereitung des Wassers sinn machen. In Krankenhäusern, Arztpraxis, Alten- oder Pflegeheimen können schon geringste Verkeimungen des Trinkwassers für Patienten und Bewohner schwere gesundheitliche Schäden zur Folge haben.

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