Thermische Wunden

Verbrennung und Erfrierung

Thermische Wunden

Verbrennung und Erfrierung

In der Medizin spricht man von thermischen Wunden, wenn extrem Hitze oder Kälte das Gewebe schädigt. Bei Erwachsenen Menschen kommt es zu einer Verbrennung, wenn Temperaturen ab 65°C auf die Haut einwirken. Bei Kindern treten Verbrennungen bereits ab 50°C ein.

Nicht nur offene Flammen führen zu einer Verbrennung, so können auch heißer Dampf oder Sonnenstrahlen unterschiedliche Verbrennungen verursachen. Eine Erfrierung ist eine Schädigung des Gewebes durch Kälte. Hierbei können je nach Kälteeinwirkung lokal begrenzte Stellen betroffen sein – also beispielsweise die Nase – oder eben der ganze Organismus. In der Folge wird das Gewebe ähnlich geschädigt wie bei Hitzeeinwirkung. Die betroffenen Stellen sollten deshalb wie thermische Wunden behandelt werden.

Je nach Ursache und Dauer der Einwirkung können unterschiedlich tiefe Hautschäden entstehen, die je nach Verbrennungsgrad auch dazu führen können, dass Hautzellen unwiderruflich absterben.

Symptome bei Verbrennungen:

Die Schweregrade

Nicht alle Symptome treten sofort auf, sondern machen sich häufig erst einige Stunden nach der Verbrennung bemerkbar. Grund für dieses sogenannte Nachbrennen ist, dass eine Verbrennung oder auch eine Verbrühung im Laufe der Zeit weiter voranschreitet. Da unsere Haut sehr gut isoliert ist, kann sie Wärmeenergie über eine gewisse Zeit speichern. So kann aus einer oberflächlichen eine tiefe Verbrennung werden.

Aus diesem Grund wird der Schweregrad – der sich nach den Symptomen richtet – meist erst einige Zeit nach dem Unfall festgelegt.

Verbrennung 1. Grades

  • Nur die Oberhaut ist betroffen.
  • Die Hautstelle ist gerötet und schmerzt.
  • Es kann zu einer leichten Schwellung kommen.

Die Verbrennung heilt häufig von selbst wieder aus und hinterlässt in der Regel keine Narbe.

Verbrennung 2. Grades

  • Reicht bis in die Lederhaut (liegt unter der Oberhaut), die Schweiß- und Talgdrüsen enthält.
  • Die Stelle schmerzt sehr stark, ist gerötet und geschwollen.
  • Es kommt zur Blasenbildung
  • Häufig bleibt eine Narbe zurück.

 

Verbrennung 3. Grades

 

  • Auch die Unterhaut ist betroffen (vollständige Zerstörung der Oberhaut und Lederhaut).
  • Die Hitzeeinwirkung hinterlässt weißes (verkochtes) oder schwarzes (verkohltes) Gewebe.
  • Betroffene haben meist keine Schmerzen, da die Hautnerven beschädigt sind.
  • Das Gewebe kann sich nicht mehr erholen.
  • Das abgestorbene Gewebe muss meist chirurgisch entfernt werden.
  • Bei großflächigen Verbrennungen ist eventuell eine Hauttransplantation nötig.

 

Was bei Verbrennungen zu tun ist:

Ihre Reaktion sollte sich nach dem Schweregrad der Verbrennung richten. Ganz allgemein gilt: Sobald sich Blasen gebildet haben (Verbrennung 2. Grades) oder die Verletzung großflächiger ist, ist auf jeden Fall ein Arzt zu konsultieren.

Nach der Erstversorgung der Verbrennung sollte diese mit Liquid Clean Gel behandelt werden, damit in der Regenerierungsphase der Heilungsprozess gefördert wird.

Aus diesem Grund wird der Schweregrad – der sich nach den Symptomen richtet – meist erst einige Zeit nach dem Unfall festgelegt.

Kontakt


E2H Germany GmbH
Zum Wetterschacht 9
45659 Recklinghausen

Telefon: 02361 9096990

Mail: info@e2hgermany.com