Elektrodiaphragmalyse

Das Verfahren der Elektrodiaphragmalyse (auch Membranzellenelektrolyse) basiert, wie der Name bereits vermuten lässt, auf dem seit langem bekannten Verfahren der Elektrolyse. Im Unterschied zu dieser, ist bei der Elektrodiaphragmalyse die Anode jedoch durch eine ionenselektive Membran von der Kathode getrennt (siehe Grafik).

Gelangt in die zwei Elektrolysekammern nun mit Natriumchlorid (Salz) versetztes Wasser, reagieren die Moleküle (H2O, NaCl) durch den angelegten Strom. Während in der Kathodenkammer so Natrium und Natriumhydroxid (Na+, NaOH) enstehen, bildet sich in der Anodenkammer u.a. Natriumhypochlorit (NaClO). Die entstandenen Stoffe lassen sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungsbereiche einsetzen.

So wurde im August 2007 die vor Ort Produktion von neutralem Natriumhypochlorit mittels Membranzellenelektrolyse in die Listung der zugelassenen Verfahren zur Keimreduktion in  §11 Trinkwasserverordnung aufgenommen.

Seit der Freigabe des Verfahrens wurden zahlreiche Anlagentypen entwickelt. Hauptsächlich unterscheiden sich diese vor allem bei den Inhaltsstoffen des produzierten Desinfektionsmittels (Anolyths), der benötigten Menge an Natriumchlorid (Salz) sowie dem benötigen Platz.

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